8. Kapitel (S. 122 – 135) || Sadie POV
Okay, legen wir los. Wir haben schon über 100 Seiten geschafft und was
ist bisher passiert? Sadie und Jax sind zusammengekommen, allerdings
ohne sich bisher zu küssen. Ach ja, und Jax hat ein ziemliches Problem
mit Stalking und Sadie ist einfach nur die Dummbratze vom Dienst. Na, da
bin ich ja mal hochgradig gespannt wie es weitergeht. Der Kaffee steht
vor mir, die Musik läuft, ich hab noch Rückenschmerzen vom Mädelsabend …
Als Sadie morgens auf Arbeit kommt, wird ihr von Ms Mary ein Brief überreicht in dem Jax sich eine Milliarde Mal entschuldigt, dass er nicht bei ihr sein kann weil er auf einer Filmpremiere sein muss. Der macht da so ein Drama draus, dass man denken könnte es wäre der zehnte Hochzeitstag und er hätte ihn vergessen. Mäuschen, die Alte wird es verkraften, wenn sie mal einen Tag nicht deine perfekte Visage sieht.
Sadie ist auch gleich kurz vorm rumheulen. Ey, was stimmt mit der nicht? Der ist nur auf einer Filmpremiere und ist nicht in den Krieg gezogen! „Ich wusste, je mehr Zeit ich mit ihm verbrachte, umso härte würden mich solche Dinge treffen […]" (S. 123, Z. 10–11) dazu brauche ich dann nichts mehr zu sagen oder? Das ist genauso hirnlos, als würde ich jeden Tag in Tränen ausbrechen wenn mein Freund zur Arbeit geht oder andersherum. Irgendwie müssen die Brötchen ja auf dem Tisch landen!
Und weil Sadie so unfassbar und besorgniserregend abhängig von ihm ist, hört sie Jax’ Musik rauf und runter während sie Kartoffeln schält, bis Marcus sie von hinten antippt. Und anscheinend gibt es kein anderes Thema in diesem beschissenen Haus. Also, mir würde echt was fehlen dass ich mit meinen Kollegen nur über das Leben meines Chefs philosophiere. Jedenfalls, fragt Marcus unser Naivchen, ob Jax ihr auch klargemacht hat, dass das alles nach einem Sommer vorbei sein wird.
Sadie erwidert, dass beiden klar ist, dass eine Beziehung unmöglich ist. Stop! Sind die wirklich so dumm oder tun die nur so? Unmöglich ist hier schonmal gar nichts! Ich war zwar noch nie mit einem Rockstar zusammen, aber ich möchte mal behaupten, dass das keineswegs unmöglich ist. Schwierig, ja. Kompliziert, vielleicht. Unmöglich, auf gar keinen Fall!
Marcus spielt das bockige Kind das nicht bekommen hat was es wollte und verlässt die Küche mit den Worten: „Wenn du mir gehören würdest, dann würde ich dich nie mehr gehen lassen!“ (S. 125, Z. 24–25) hier gehört niemand irgendjemanden. Boah, ich hasse das, ne? Sowas finde ich auch richtig abtörnend.
Als Sadie dann abends Feierabend hat steht mal wieder ein Wagen bereit, der die Uschi nach Hause fahren soll. Und das Weib überrascht mich, in dem sie sagt, sie kann und wird alleine nach Hause fahren. Auf dem Weg nach Hause macht Naivchen einen Abstecher zum Strand und setzt sich dort hin, als sie von einer Mitschülerin angesprochen wird. Amanda heißt die Gute.
Das Mädel schwärmt von ihrem Job als Rettungsschwimmerin und wie das in diesen abgefuckten Drecksbüchern normal ist, schwärmt sie nur von den heißen Schnittchen die um sie rum schwirren. Die sollten alle miteinander mal zum Therapeuten gehen, wenn die an nichts anderes denken können! Und dann lädt Amanda Sadie zu einer Strandparty am vierten Juli ein und Sadie denkt sich, dass Amanda sie mag. „Obwohl ich doch gar keine Persönlichkeit hatte.“ (S. 127, Z. 28) Pfui Teufel! Noch mehr Selbstmitleid geht nicht oder? Das ist ja abartig.
Die Nummern werden ausgetauscht und dann fährt Sadie zu ihrer unfähigen Mútter nach Hause, die auch sofort jammert wie heiß es ist. Sadie fängt an das Abendessen zuzubereiten und ich bin gelangweilt. Ich meine, dass Buch ist im Allgemeinen nicht unbedingt Spannung pur, aber die Szenen mit Mutter und Tochter Jammer-di-Jammer sind immer am schrecklichsten.
Es wird gegessen und geduscht und dann geht man ins Bett, natürlich nicht ohne endlose Monologe voller Selbstmitleid. Und dann brüllt Jessica plötzlich los, weil sie Schmerzen hat. Ach, das hatten wir ja noch nie. Die Hochschwangere hat Schmerzen, man man man, ist das jetzt aber überraschend! Es wird zum Krankenhaus gerast, ein riesen Tamtam veranstaltet und im Endeffekt ist eh alles in Ordnung und das ganze hat auch nur zwei Seiten gedauert. Warum man das überhaupt in diese Richtung lenken musste? Ich habe aufgehört mir solche Fragen über Abbi Glines zu stellen.
Sadie ruft Ms Mary an, weil sie schon seit einer Stunde auf Arbeit sein müsste (sie ist im Wartezimmer weg gepennt) und anstatt auch nur ansatzweise Schwierigkeiten zu bekommen, bekommt sie nichts als Verständnis und Mitleid. Allerdings von Anfang an. Sobald sie anruft, klingt die Vorarbeiterin besorgt. Heißt das ich hab einen miesen Arbeitsplatz? Wenn ich erst eine Stunde nach Schichtbeginn anrufen würde, würde meine Chefin mit den Worten: „Wo zur Hölle bist du?“ antworten, aber angepisst. Wenn sie die Story erfährt würde sie runterfahren, aber mir doch nicht gleich von Anfang an mit ihren Samthandschuhen über den Kopf streichen.
Ms Mary gibt Naichen die Nummer von Jax, weil der so ganz furchtbar besorgt war und überall nach ihr gesucht hat. Meine Fresse, die war nur eine Stunde „verschollen“. Wenn die um 6.30 Uhr mit arbeiten anfängt, kann es auch einfach mal sein dass sie verschläft. Ist nicht unbedingt schön und sollte nicht vorkommen, aber es kann mal passieren um die Uhrzeit. Was die für einen Aufstand machen, meine Güte. Da braucht man mir auch nicht mit Zuverlässigkeit kommen. Das kann jedem passieren. Ich bin auch immer pünktlich auf Arbeit und so gut wie nie krank und ich habe auch schon mal verschlafen, was zwar alle gewundert und schockiert hat, aber es wurde deswegen noch lange kein Suchtrupp losgeschickt.
Das Kapitel endet damit, dass Sadie ihre Mutter nach Hause bringt. So, Kaffee ist leer, Musik läuft immer noch, ich bin immer noch müde und extrem angeödet. An diesem Buch kotzt mich echt am meisten an, dass die Sadie alle mit Samthandschuhen anpacken. Jaja, das arme arme Mädchen. Ja, meine Fresse. Es gibt Millionen von Menschen die dasselbe bewältigen müssen. Die sollen mal nicht so tun, als müsste sie sonst was bewerkstelligen und verkraften.
Als Sadie morgens auf Arbeit kommt, wird ihr von Ms Mary ein Brief überreicht in dem Jax sich eine Milliarde Mal entschuldigt, dass er nicht bei ihr sein kann weil er auf einer Filmpremiere sein muss. Der macht da so ein Drama draus, dass man denken könnte es wäre der zehnte Hochzeitstag und er hätte ihn vergessen. Mäuschen, die Alte wird es verkraften, wenn sie mal einen Tag nicht deine perfekte Visage sieht.
Sadie ist auch gleich kurz vorm rumheulen. Ey, was stimmt mit der nicht? Der ist nur auf einer Filmpremiere und ist nicht in den Krieg gezogen! „Ich wusste, je mehr Zeit ich mit ihm verbrachte, umso härte würden mich solche Dinge treffen […]" (S. 123, Z. 10–11) dazu brauche ich dann nichts mehr zu sagen oder? Das ist genauso hirnlos, als würde ich jeden Tag in Tränen ausbrechen wenn mein Freund zur Arbeit geht oder andersherum. Irgendwie müssen die Brötchen ja auf dem Tisch landen!
Und weil Sadie so unfassbar und besorgniserregend abhängig von ihm ist, hört sie Jax’ Musik rauf und runter während sie Kartoffeln schält, bis Marcus sie von hinten antippt. Und anscheinend gibt es kein anderes Thema in diesem beschissenen Haus. Also, mir würde echt was fehlen dass ich mit meinen Kollegen nur über das Leben meines Chefs philosophiere. Jedenfalls, fragt Marcus unser Naivchen, ob Jax ihr auch klargemacht hat, dass das alles nach einem Sommer vorbei sein wird.
Sadie erwidert, dass beiden klar ist, dass eine Beziehung unmöglich ist. Stop! Sind die wirklich so dumm oder tun die nur so? Unmöglich ist hier schonmal gar nichts! Ich war zwar noch nie mit einem Rockstar zusammen, aber ich möchte mal behaupten, dass das keineswegs unmöglich ist. Schwierig, ja. Kompliziert, vielleicht. Unmöglich, auf gar keinen Fall!
Marcus spielt das bockige Kind das nicht bekommen hat was es wollte und verlässt die Küche mit den Worten: „Wenn du mir gehören würdest, dann würde ich dich nie mehr gehen lassen!“ (S. 125, Z. 24–25) hier gehört niemand irgendjemanden. Boah, ich hasse das, ne? Sowas finde ich auch richtig abtörnend.
Als Sadie dann abends Feierabend hat steht mal wieder ein Wagen bereit, der die Uschi nach Hause fahren soll. Und das Weib überrascht mich, in dem sie sagt, sie kann und wird alleine nach Hause fahren. Auf dem Weg nach Hause macht Naivchen einen Abstecher zum Strand und setzt sich dort hin, als sie von einer Mitschülerin angesprochen wird. Amanda heißt die Gute.
Das Mädel schwärmt von ihrem Job als Rettungsschwimmerin und wie das in diesen abgefuckten Drecksbüchern normal ist, schwärmt sie nur von den heißen Schnittchen die um sie rum schwirren. Die sollten alle miteinander mal zum Therapeuten gehen, wenn die an nichts anderes denken können! Und dann lädt Amanda Sadie zu einer Strandparty am vierten Juli ein und Sadie denkt sich, dass Amanda sie mag. „Obwohl ich doch gar keine Persönlichkeit hatte.“ (S. 127, Z. 28) Pfui Teufel! Noch mehr Selbstmitleid geht nicht oder? Das ist ja abartig.
Die Nummern werden ausgetauscht und dann fährt Sadie zu ihrer unfähigen Mútter nach Hause, die auch sofort jammert wie heiß es ist. Sadie fängt an das Abendessen zuzubereiten und ich bin gelangweilt. Ich meine, dass Buch ist im Allgemeinen nicht unbedingt Spannung pur, aber die Szenen mit Mutter und Tochter Jammer-di-Jammer sind immer am schrecklichsten.
Es wird gegessen und geduscht und dann geht man ins Bett, natürlich nicht ohne endlose Monologe voller Selbstmitleid. Und dann brüllt Jessica plötzlich los, weil sie Schmerzen hat. Ach, das hatten wir ja noch nie. Die Hochschwangere hat Schmerzen, man man man, ist das jetzt aber überraschend! Es wird zum Krankenhaus gerast, ein riesen Tamtam veranstaltet und im Endeffekt ist eh alles in Ordnung und das ganze hat auch nur zwei Seiten gedauert. Warum man das überhaupt in diese Richtung lenken musste? Ich habe aufgehört mir solche Fragen über Abbi Glines zu stellen.
Sadie ruft Ms Mary an, weil sie schon seit einer Stunde auf Arbeit sein müsste (sie ist im Wartezimmer weg gepennt) und anstatt auch nur ansatzweise Schwierigkeiten zu bekommen, bekommt sie nichts als Verständnis und Mitleid. Allerdings von Anfang an. Sobald sie anruft, klingt die Vorarbeiterin besorgt. Heißt das ich hab einen miesen Arbeitsplatz? Wenn ich erst eine Stunde nach Schichtbeginn anrufen würde, würde meine Chefin mit den Worten: „Wo zur Hölle bist du?“ antworten, aber angepisst. Wenn sie die Story erfährt würde sie runterfahren, aber mir doch nicht gleich von Anfang an mit ihren Samthandschuhen über den Kopf streichen.
Ms Mary gibt Naichen die Nummer von Jax, weil der so ganz furchtbar besorgt war und überall nach ihr gesucht hat. Meine Fresse, die war nur eine Stunde „verschollen“. Wenn die um 6.30 Uhr mit arbeiten anfängt, kann es auch einfach mal sein dass sie verschläft. Ist nicht unbedingt schön und sollte nicht vorkommen, aber es kann mal passieren um die Uhrzeit. Was die für einen Aufstand machen, meine Güte. Da braucht man mir auch nicht mit Zuverlässigkeit kommen. Das kann jedem passieren. Ich bin auch immer pünktlich auf Arbeit und so gut wie nie krank und ich habe auch schon mal verschlafen, was zwar alle gewundert und schockiert hat, aber es wurde deswegen noch lange kein Suchtrupp losgeschickt.
Das Kapitel endet damit, dass Sadie ihre Mutter nach Hause bringt. So, Kaffee ist leer, Musik läuft immer noch, ich bin immer noch müde und extrem angeödet. An diesem Buch kotzt mich echt am meisten an, dass die Sadie alle mit Samthandschuhen anpacken. Jaja, das arme arme Mädchen. Ja, meine Fresse. Es gibt Millionen von Menschen die dasselbe bewältigen müssen. Die sollen mal nicht so tun, als müsste sie sonst was bewerkstelligen und verkraften.
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